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Printed Electronics 2018
Structural Electronics – Inmould Electronics – flexible Electronics
Gedruckte Elektronik öffnet neue Optionen für integrierte Elektronik

Wolfgang Mildner, fachlicher Leiter der Printed Electronics

diskutiert mit Experten, Wissenschaftlern und Anwendern zu folgenden Themen:

  • neue designorientierte Formfaktoren,
  • Funktionsintegration bei smarten Oberflächen,
  • Kosteneffizienz,
  • wichtige Herausforderungen wie Schnittstellen sowie
  • Anwendungen in der Automobilund Life-Science-Elektronik.

Programm

Anmeldung

 

 

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Robert Lindner

Gedruckte Elektronik: Im Wandel von Technology Push zu Market Pull

Robert Lindner, OE-A (Organic and Printed Electronics Association)

Durch ihre kostengünstigen und skalierbaren Produktionsprozesse ermöglicht die gedruckte Elektronik eine Vielzahl intelligenter und vernetzter Objekte. Da sich die Branche derzeit im Wandel von Technology Push zu Market Pull und dem breiten Anwendungsspektrum befindet, kann es für den Einzelnen schwierig sein, den Fortschritt zu bewerten und mitzuhalten. Die OE-A (Organic and Printed Electronics Association) ist der größte internationale Industrieverband auf diesem Gebiet. Die regelmäßig veröffentlichte Roadmap enthält Leitlinien für die Branche, um diese zu fördern und voranzubringen. Die Präsentation gibt einen Überblick über die aktuellen technologischen Entwicklungen sowie die Branche insgesamt.

 

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Andrea Glawe

Von der Entwicklung zur Produktion

Andrea Glawe, KROENERT GmbH & Co. KG

Anwendungen für gedruckte Elektronik wie OPV, OLED, RFID, NFC und komplexen gedruckten elektronischen Systemen nehmen in hohem Maße zu. Dies stellt auch die Hersteller von Rolle zu Rolle Beschichtungs-, Druck- und Kaschieranlagen vor Herausforderungen. Erste Anlagen im Versuchsstadium lagen bei Stückgutbeschichtung oder schmalen Bandanlagen. Heute gehen Anwendungen zu 500 mm oder 1000 mm Arbeitsbreite, d.h. der Maschinenbau ist gefordert, diese Anforderungen zu erfüllen. Es gibt verschiedene Druck- und Beschichtungstechnologien, die je nach Design und Produktanforderung als auch nach der zu applizierende Chemie auszuwählen sind. Konzeptionelle Ansätze werden im Vortrag vorgestellt.

 

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Thomas Schuller

Laborbesichtigung

Prof. Dr.-Ing. Marcus Reichenberger, TH Nürnberg Georg Simon Ohm,

Im Institut für Chemie, Material- und Produktentwicklung (OHM-CMP) an der TH Nürnberg haben sich 14 Professoren aus vier Fakultäten zusammengeschlossen, um zu neuen Materialien, Verfahren und Produkten gemeinsam mit der Industrie Entwicklungen durchzuführen. Aktuell arbeitet das Team um Prof. Dr.-Ing. Marcus Reichenberger von der Fakultät efi im Labor für Aufbau- und Verbindungstechnik an zwei Forschungsprojekten im Bereich der additiven Elektronikfertigung: „MecDruForm“ - innovative Ansätze zur Realisierung dreidimensionaler und multifunktionaler elektronischer Baugruppen (MID) und „AVerdi“ - alternative Trocknungs- und Verdichtungsverfahren für digital gedruckte Leiterbahnen.

 

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Prof. R. Baumann

Printing Beyond Color: Das Potenzial der Inkjet Technology in

allgemeinen digitalen Produktionsumgebungen

Dr. Reinhard R. Baumann, Technische Universität Chemnitz

Während der langjährigen Entwicklung der Drucktechnologien haben die Drucker viele Kompetenzen erlernt, die ihnen neben der Herstellung der üblichen Druckprodukte die Erweiterung Ihrer Produktpalette hinein in Anwendungen erlauben, bei denen Funktionalitäten über die Farbigkeit hinaus adressiert werden. Wenn Tinten geschickt übereinander verdruckt werden, die die elektrischen Funktionalitäten Isolation, Leitfähigkeit und Halbleitfähigkeit ergeben, können multilagige Materialstrukturen hergestellt werden, die alle Eigenschaften von aktiven elektrischen Schaltungen besitzen.

Der Vortrag konzentriert sich auf die Weiterentwicklung von Inkjet-Techniken in die Richtung der Herstellung von funktionellen Schichten für elektronische Baugruppen und zeigt sowohl herstellungstechnische als auch anwendungsorientierte Beispiele der gedruckten Elektronik. Darüber hinaus werden die Vorzüge des Digitaldruckes als allgemeine Fertigungstechnologie diskutiert, mit der die Losgröße 1 adressiert werden kann und es werden neue Anwendungsmöglichkeiten und damit verbundene Herausforderungen des Druckens über die Farbigkeit hinaus besprochen.

 

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Thomas Rohland

Dru(e)ckbar – flexibel und digital in eine gesunde Zukunft

Thomas Rohland, iL InnovationLab GmbH

Initial bearbeitet die iL das Gebiet der Zukunftstechnologie gedruckte und organische Elektronik mit dem Ziel der Kommerzialisierung funktionaler, gedruckter Produkte. Kunden profitieren nicht nur von der Nutzung der umfangreichen Infrastruktur zur Forschung und Entwicklung, sondern werden sowohl technologisch wie auch wissenschaftlich entlang der gesamten Wertschöpfungskette beraten. Der Kunde wird innerhalb des gesamten Prozesses der Produktentwicklung bis hin zur Produktion - „from Lab to Fab“ - begleitet. Im Fokus stehen gedruckte Drucksensoren, die in verschiedenste Produkte aus Automotive, Medizin, Logistik und vielen anderen Branchen integriert werden können.

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